HAND AUFS HIRN

DER PODCAST VON APOLLON – DEM DOSSIER DER BAYERISCHEN STAATSOPER

»Hand auf’s Hirn« lädt prominente Opinion Leader ein, über ein Thema öffentlich nachzudenken. Dem Mensch an sich und dem Thema wird in jährlich rund zehn Folgen Raum ermöglicht. Das geschieht über den Gesprächsgast, der oder die zum jeweiligen Thema viel gesehen und im öffentlichen Diskurs verarbeitet hat. Was wurde zum Thema erlebt? Diese scheinbar individuellen Erlebnisse werden anschließend in unseren gesellschaftlichen Koordinaten verortet: Was hat das mit uns zu tun? Zuletzt wird der Blick auf die Zukunft geworfen: Wie kann jede:r Einzelne:r von uns etwas tun, damit sich schon heute etwas ändert? »Hand auf’s Hirn« lädt Menschen ein, sich Themen des Menschseins zu nähern. Der Host ist Christopher Warmuth, Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper. Um auf diese Form der Oper zuzuhören, muss man kein Opernnerd sein, sondern nur getrieben, die Welt immer neu kennenlernen zu wollen.

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#1 mit Carolin Emcke

Hand aufs Hirn Carolin, wie hältst du es mit der Normalität?

In der ersten Folge »Hand aufs Hirn« denkt Carolin Emcke über das Normalsein und das Anderssein nach. Was heißt es, anders zu sein? Wann kam sie sich anders vor? Welche Mechanismen gehen mit dem Anderssein einher? Kurzum: Wie gehen Deutsche mit dem Anderen um und vor allem, wie können wir als gesellschaftliches Kollektiv besser damit umgehen?

»HAND AUFS HIRN«

»HAND AUFS HIRN«

#1 mit Carolin Emcke

Carolin Emcke ist eine der wichtigsten Intellektuellen unserer Zeit. Ihre Bücher sorgen für internationales Aufsehen, »Von den Kriegen« erzählt von ihren persönlichen Erlebnissen in Kriegsschauplätzen der Welt. Sie war acht Jahre bei Nachrichtenmagazin »Der Spiegel«, als Berichterstatterin aus internationalen Krisengebieten — unter anderem Afghanistan, Pakistan, dem Kosovo und Irak. Anschließend war sie sieben Jahre als internationale Reporterin für die Wochenzeitung »DIE ZEIT« tätig. In ihrem Buch »Wie wir begehren« erzählt sie, wie sie entdeckte und erspürte, dass sie homosexuell ist. In ihrem Buch »Gegen den Hass« beleuchtet sie, wie Hass entsteht, welche Funktion Hass hat und wie wir nicht hassen und uns Hass entgegenstellen. Carolin Emcke hat 2016 einen der wichtigsten Preise erhalten, mit denen man in Deutschland ausgezeichnet werden kann: Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Sie studierte Philosophie in London, in Frankfurt am Main bei Jürgen Habermas und in Harvard, wo sie auch promovierte. Unter dem Titel: »Kollektive Identitäten«.