A Apollon
G Godwit

A Guten Morgen, wir kommen aus München, von Apollon, dem Magazin der Bayerischen Staatsoper. Dürfen wir Ihnen einige Fragen stellen?

G Bin beschäftigt, seh’n Sie doch. Ich hab zu tun, hab zu tun. Muss Futter suchen, Futter. Bin noch nicht fett genug. Fett, Fett, Fett, wichtig! Kaum Zeit, es geht bald los, geht bald los. Weiter, weiter!

A Aber vielleicht …

G Wenig Zeit, wenig Zeit, fragen Sie wen anders, die da drüben.

A Die da drüben? Okay, dann mal dorthin. Guten Tag, wir schreiben für Apollon, das Magazin der Bayerischen Staatsoper, und …

G Hach, ist das nicht köstlich? Hier ist ein besonderer Schlamm, es gibt Schnecken und Würmer. Also nicht nur Schnecken oder Würmer, wie anderswo, sondern tatsächlich beides, Schnecken und Würmer. Die Würmer und die Schnecken leben am gleichen Ort, aber in unterschiedlichen Tiefen, also oben die Schnecken und unten die Würmer. Und mein Schnabel ist lang genug für beide, also für Schnecken und Würmer. Ich muss nur unterschiedlich tief in den Schlamm, ist das nicht praktisch? Und ich futtere sie mal so, mal so, also erst eine Schnecke und dann einen Wurm oder erst einen Wurm und dann eine Schnecke, oder manchmal auch eine Schnecke und dann noch eine Schnecke oder erst einen Wurm und dann noch einen Wurm, Hauptsache ist doch frisch, sodass sie zappeln, wenn ich sie rausziehe. Vielleicht wollen Sie mal einen Wurm probieren, die sind lecker, oder doch eine Schnecke? Es gibt um diese Zeit ja auch Sandflöhe, ich glaube, da drüben könnte eine Stelle sein, da gibt es Flöhe und Würmer und Schnecken, das ist gar köstlich. Nur noch zwei Flöhe für den kurzen Hops an die andere Stelle. Flöhe sind auch gut für die Verdauung, wissen Sie? Und jetzt entschuldigen Sie mich.

A Aber vielleicht …

G Natürlich, natürlich! Ein Floh, eine Schnecke, ein Wurm.

A Hach je! Wie wäre es mit Ihnen, hätten Sie Zeit für ein Interview?

G Ja.

A Das ist ja toll! Wie geht es Ihnen? Sind Sie aufgeregt vor dem großen Flug?

G Ja.

A Freuen Sie sich schon auf das Ziel der Reise?

G Ja.

A Wie lange wird der Flug dauern?

G Ja.

A Wie – ja?

G Ja! (Ein anderer Vogel mischt sich ein.)

G Nun hören Sie doch auf, den Jungvogel zu belästigen. Er ist doch erst ein paar Wochen alt. Was soll er Ihnen denn sagen?

A Fliegt er etwa auch mit?

G Er ist recht spät geschlüpft. Vielleicht wird er mitfliegen, vielleicht auch hierbleiben und verhungern.

A Das ist ja schrecklich!

G So ist sie, unsere Natur.

A Und Sie? Werden Sie ebenfalls mitfliegen?

G Ich fühle mich eigentlich schon zu alt dafür, aber ja, ich bin auch wieder dabei. Schon meine zehnte Reise.

A Dann dürfen wir vielleicht Sie befragen? Wir arbeiten nämlich für Apollon, das Magazin …

G Es hat sich bereits herumgesprochen, wer Sie sind und was Sie hier wollen. Zur Abwechslung mal kein Wissenschaftler, der uns Ringe an die Krallen klemmt oder Sensoren für die Satellitenortung ins Gefieder fisselt.

A Das heißt ...?

G Ja doch, fragen Sie.

A Sie meinten gerade, dass der Jungvogel die Reise vielleicht nicht überlebt. Ist das normal? Wie viele kommen nicht an?

G Bisschen depressive Frage zum Einstieg in unser Gespräch, finden Sie nicht?

A ’Tschuldigung.

G Natürlich überleben nicht alle. Die Reise ist anstrengend und sie ist lang. Aber wie viele nicht ankommen, wissen wir nicht. Wir führen darüber nicht Buch. Wir sind Zugvögel, keine Vogelzähler.

A Also keine Angst davor, loszufliegen? Keine Überwindung?

G So etwas wie Furcht spüren wir nur bei unmittelbarer Gefahr. Dann flüchten wir. Angst vor einem potenziellen Ereignis in der Zukunft scheint mir ein menschliches Phänomen zu sein. Aber lassen Sie uns hier nicht in die Tiefe gehen.

A Wie entscheiden Sie, wann die Zeit für den Abflug gekommen ist?

G Die Entscheidung liegt nicht bei einem Einzelnen, sie wird kollektiv getroffen. Manchmal fliegen Einzelne los, weil sie aufgeregt sind, während der Rest der Kolonie noch am Boden bleibt.

A Wissenschaftler fragen sich, wie es euch gelingt, gerade dann nicht loszufliegen, wenn tausende von Kilometern weiter südlich ein Taifun den Weg versperren würde.

G Ich kann euren Wissenschaftlern da auch nicht weiterhelfen. Irgendwann sind es genug, die fliegen wollen. Und dann geht es halt los. Es ist eine gemeinschaftliche Intuition, anders kann ich es nicht beschreiben.

A Es heißt, ihr nutzt günstige Winde, um möglichst energiesparend in den Süden zu kommen.

G Da wissen Sie mehr als ich. Ich persönlich fliege einfach nur den anderen hinterher.

A Warum verirrt ihr euch nicht? Im Pazifik gibt es ja nicht allzu viele Punkte, an denen man sich orientieren könnte.

G Doch, die gibt es. Hawaii. Wenn ich die Insel überfliege, weiß ich: Jetzt ist das erste Drittel geschafft. Aber im Ernst: Es kommt durchaus vor, dass jemand vom Weg abkommt. Ein Bekannter von mir landete versehentlich in Westaustralien. Nach der Zwischenlandung waren es dann tausendfünfhundert Flugmeilen extra bis zu unseren Überwinterungsplätzen in Neuseeland. Umwege sind immer unangenehm. Besonders, wenn man sich bereits am Ziel wähnt und dann noch mal losmuss.

A Warum überwintert ihr nicht einfach auf Hawaii?

A Wie ist es, durch die Dunkelheit zu fliegen?

G Sehen Sie, an Land oder auf dem Wasser kann einem alles Mögliche passieren. Man fällt in eine Kuhle, wird von einer Welle überspült, fängt sich einen Virus ein oder trifft auf einen Fressfeind. In der Luft ist nur Weite.

A Schwer vorstellbar. Unsereiner wird schon unsicher, wenn in der Wohnung kurz das Licht nicht geht.

G Weil einer wie Sie Angst hat, irgendwo dagegen zu stoßen. In der Luft kann das nicht passieren. Wobei, stimmt nicht: Mir fällt die Geschichte einer Artgenossin ein, die über Island im Dunkeln gegen ein Radioteleskop gestoßen ist. Schauerlich. Willst du nicht erleben.

A Hat sie überlebt?

G Natürlich nicht. Wir reisen mit über sechzig Stundenkilometern. Da bist du schneller tot, als du den Aufprall registrieren kannst. Diese Geschichte bleibt aber bitte unter uns. Ich möchte nicht, dass sie sich im Kopf irgendeines Jungvogels festsetzt. Wäre lebensbedrohlich für ihn, so ein Gedanke, über dem Pazifik.

A Eure Art gilt als Weltrekordhalter im Langstreckenflug. Online ist zu lesen, dass vor dreieinhalb Jahren, also im Herbst 2022, ein Jungtier …

G Großartig, nicht wahr? Von hier, dem Delta des Yukon, bis in die Ansons Bay von Tasmanien. Dreizehntausendfünfhundertsechzig Kilometer oder achttausendvierhundertfünfundzwanzig Meilen. Elf Tage und eine Stunde dauerte der Flug. Selbstredend ohne Zwischenlandung.

A Noch unglaublicher war sein Alter.

G Ihr Alter. Sie ist ein Weibchen. Und war zur Zeit der Messung vier Monate alt.

A Das ist schier unglaublich. Würde man die Lebenserwartung von euch und uns rechnerisch angleichen, müsste ein zweijähriges

G Seltsame Frage.

A Wollen Sie eine Antwort versuchen?

G Wir fliegen der Sonne hinterher, schon seit Urzeiten. Deshalb stellt sich uns die Frage nach einem anderen Ziel nicht. Dank unserer Flugstrategie erleben wir zwei sehr helle Jahreszeiten pro Jahr. Licht ohne Ende, endless summer. Hawaii liegt in der Nähe des Äquators. Das bedeutet zwölf Stunden Tag und zwölf Stunden Nacht, sommers wie winters. Deshalb lassen wir Hawaii links liegen: weil es uns da zu dunkel ist.

A Stimmt es, dass ihr nicht mal landet, um Wasser zu trinken?

G Korrekt. Und es gibt während des Fluges auch keinen Tomatensaft.

A Haha, lustig. Woher kennen Sie die menschliche Welt so gut?

G Wollen Sie nicht wissen.

A Doch!

G Dann will ich es nicht sagen.

A Wie ist es, durch die Dunkelheit zu fliegen?

G Sehen Sie, an Land oder auf dem Wasser kann einem alles Mögliche passieren. Man fällt in eine Kuhle, wird von einer Welle überspült, fängt sich einen Virus ein oder trifft auf einen Fressfeind. In der Luft ist nur Weite.

A Schwer vorstellbar. Unsereiner wird schon unsicher, wenn in der Wohnung kurz das Licht nicht geht.

G Weil einer wie Sie Angst hat, irgendwo dagegen zu stoßen. In der Luft kann das nicht passieren. Wobei, stimmt nicht: Mir fällt die Geschichte einer Artgenossin ein, die über Island im Dunkeln gegen ein Radioteleskop gestoßen ist. Schauerlich. Willst du nicht erleben.

A Hat sie überlebt?

G Natürlich nicht. Wir reisen mit über sechzig Stundenkilometern. Da bist du schneller tot, als du den Aufprall registrieren kannst. Diese Geschichte bleibt aber bitte unter uns. Ich möchte nicht, dass sie sich im Kopf irgendeines Jungvogels festsetzt. Wäre lebensbedrohlich für ihn, so ein Gedanke, über dem Pazifik.

A Eure Art gilt als Weltrekordhalter im Langstreckenflug. Online ist zu lesen, dass vor dreieinhalb Jahren, also im Herbst 2022, ein Jungtier …

G Großartig, nicht wahr? Von hier, dem Delta des Yukon, bis in die Ansons Bay von Tasmanien. Dreizehntausendfünfhundertsechzig Kilometer oder achttausendvierhundertfünfundzwanzig Meilen. Elf Tage und eine Stunde dauerte der Flug. Selbstredend ohne Zwischenlandung.

A Noch unglaublicher war sein Alter.

G Ihr Alter. Sie ist ein Weibchen. Und war zur Zeit der Messung vier Monate alt.

A Das ist schier unglaublich. Würde man die Lebenserwartung von euch und uns rechnerisch angleichen, müsste ein zweijähriges Kleinkind einen Marathon laufen!

G Einen? Sie scherzen. Aber – ja, das ist das Wunder der Evolution. Habt ihr Menschen eigentlich schon mal überlegt, was ihr erreichen könntet, wenn ihr euch ein paar Millionen Jahre lang ein bisschen mehr anstrengen würdet?

A Es gibt einen Menschen namens Jonas Deichmann, der absolvierte hundertzwanzig Triathlons in hundertzwanzig Tagen.

G Nicht schlecht! Aber ein Einzelfall. Bei uns können das alle. Wollen Sie mit Zwei-drei-vier-sechs-acht-vier sprechen?

A Bitte, mit wem?

G So haben eure Ornithologen sie genannt. Unsere Rekordhalterin. Die da hinten, das ist sie. Sie ist inzwischen dreieinhalb Jahre alt.

A Ja, sehr gerne! (Ein paar Schritte durchs Watt)

A Guten Tag! Wir kommen von Apollon …

G Lassen Sie das. Das interessiert sie nicht. Stellen Sie ihr einfach Ihre Fragen.

A Okay. Wie haben Sie sich auf den Rekordflug vorbereitet?

G Wir fressen, was geht. Brustmuskel und Fettreserven wachsen stark an, dafür bilden sich die Verdauungsorgane zurück, weil sie während des Flugs nicht gebraucht werden.

A Wie war die Reise? Welche Route haben Sie genommen?

G Ich startete am 13. Oktober mit den anderen Jungvögeln Richtung Süden. Wir passierten Hawaii westlich und überflogen Kiribati am 19. Oktober. Zwei Tage später ging es über Vanuatu, dann zwischen Neuseeland und Australien entlang, bis wir am 25. Oktober in Tasmanien landeten.

A Ende Oktober ist recht spät im Jahr, da wird es doch schon dunkel in Alaska.

G Wir Jungvögel müssen uns erst die Fettreserven anfressen, deshalb der späte Start. Alle anderen fliegen früher.

A Wie bitte? Sie sind alleine geflogen, ohne Eltern?

G Ja, natürlich. Als Nestflüchter tragen uns früh die eigenen Flügel.

A Der Sender, der die Route aufzeichnet, sieht aus wie selbstgebauter USB-Stick mit Antennen. Stört er sehr beim Fliegen?

G Selbstverständlich tut er das. Er wiegt zwar nur ein paar Gramm, aber bei uns kommt es wirklich auf jedes einzelne an.

A Ihr Startgewicht liegt zwischen fünfhundertfünzig und sechshundert Gramm.

G Sechshundert ist das Maximalgewicht älterer Weibchen. Ich war leichter. Aber bei der Landung im Süden bleibt so oder so noch etwa die Hälfte übrig. Beim Start bestehen fünfundfünfzig Prozent unseres Körpergewichts aus Fett. Daraus ziehen wir Energie und Wasser. Wir verbrauchen davon etwas mehr als ein Gramm pro Flugstunde. Am Ende greifen wir die letzte Reserve an: das Fleisch der Brustmuskeln.

A Menschliche Extremsportler berichten von Halluzinationen, wenn sie nicht mehr können. Wie erleben Sie das?

G Hören Sie, Ihre Fragen werden jetzt ein bisschen zu speziell für die junge Dame. Ich könnte sie auch nicht beantworten, obwohl ich der Chronist und Geschichtenerzähler dieser Kolonie bin. Lassen Sie …

A Ach, dann sind wir quasi Kollegen?

G Lassen Sie mich mal nachdenken. Vielleicht bringe ich Sie zu unserer Philosophin. Sie lebte zeitweise in einem Versuchslabor unter Menschen und weiß wirklich alles. Aber: Stellen Sie keine Fragen. Sie hören einfach nur zu, okay?

A Okay.

G Von der Nacht wollten Sie hören, ist das wahr?
Nun, sie ist kein Hindernis. Die Nacht ist der eigentliche Zustand. Bei Tag fliegt man durch die Welt, bei Nacht fliegt man in ihr. Da ist kein Horizont mehr, der Luft und Wasser trennt, oben und unten werden zu Erinnerungen, die klanglos aufgekündigt wurden. Auch die Sterne sind nicht zur Orientierung da; das glauben nur die, die ihnen nie wirklich zugehört haben. Sie sind zur Gesellschaft da. Und die Furcht, gegen ein Hindernis zu fliegen, ist die Furcht der Landtiere, die an Felsen denken und an Türme, an all die harten Oberflächen der Dinge. Aber über dem Ozean gibt es nur Luft und die Luft fühlt sich weich und flüssig an. Wasser und Luft sind sich so ähnlich. Sie sind das Großzügigste, das ich kenne. Was ich fürchte – wenn ich es Furcht nennen darf –, ist etwas anderes. Es ist der Moment, in dem ich zu denken beginne. In dem ich frage: wozu? In der Stille der dritten Nacht kommt diese Frage manchmal. Sie hat keine Form, sie hat keinen Klang, sie ist einfach plötzlich da, so wie Kälte da ist. Dann fliege ich ein wenig schneller. Nicht aus Angst, sondern weil Bewegung die hilfreichste Antwort ist, die ich kenne. Fett zu werden und wieder ganz mager zu sein, mag anstrengend sein, ist aber normal. Sie sind ein Säugetier, nicht wahr? Ihre Jungen wachsen in ihren Körpern heran, richtig? Für uns, die wir das Eierlegen verinnerlicht haben, klingt so ein Vorgang außerordentlich. Aber darauf will ich nicht hinaus: Wenn ihr eine Schwangerschaft durchlebt, dann verändert sich euer Körper doch auch. Dieses wird größer, jenes kleiner. Und es geschieht von ganz alleine. Ihr nehmt es hin, aber konzentriert euch nicht darauf. Ihr denkt an das Ergebnis, dass euer Jungtier bald schlüpft. So ist es auch bei uns: Wir nehmen es wahr, aber konzentrieren uns auf das Ziel der Reise. Ich glaube, ihr nennt es Neuseeland, oder Tasmanien, oder wie auch immer. Vom Erleben des Fluges wolltet ihr wissen, vom Schlaf auch und von den Halluzinationen, die kommen, während wir uns selbst verdauen. Nun, wie soll ich wissen, ob ich schlafe oder wache oder träume oder meditiere oder irgendwas dazwischen? Ich weiß nur, dass es sich normal anfühlt, auch wenn der Schmerz am ganzen Körper reißt. Es ist normal, es ist Natur. Wie soll ich wissen, was du siehst? Wie soll ich denken, was du fühlst?

A Erlauben Sie mir eine Frage: Wie gelingt es Ihnen, Taifune zu spüren, die tausende Kilometer weit weg sind und Ihren Flug behindern würden?

G Ich höre deine Neugier, aber darauf kann ich nicht antworten. Vielleicht mögen Sie das Ihre Heiligkeit fragen?

A Wie? Ihre Heiligkeit?

G Sehen Sie, dort drüben? Sie hat gut gefuttert und macht gerade eine Pause. Gehen Sie ruhig hin.

A O, okay, danke!

(Höchst respektvolle Annäherung, schwierig, stapfend im Schlamm.)
A Darf ich mich Ihnen nähern?

G Ja.

A Sie sind eine Heiligkeit und alle Vögel dieser Kolonie verehren
Sie?

G Ja.

A Und Sie können einen Taifun am anderen Ende der Welt erspüren?

G Ja.

G Tatsächlich? Und wie machen Sie das?

G Ja, ja.

G Wie – ja, ja?

G Tja ja, tja ja, tja ja.

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